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Kai Lorenz bei Weltcup in Vöcklabruck

Auftakt zum Weltcup in Vöcklabruck (Österreich)

Am Wochenende startete die Weltcup Saison in Vöcklabruck (Österreich). Am Start waren Jannis , WolfgangKai Lorenz und Celina.

Vöcklabruck ist bekannt für hohe Steine und große Sprünge, doch in diesem Jahr waren die Elite Sektionen eher etwas leichter als sonst, dafür waren die Damen Sektionen aber schwieriger als in den letzten Jahren.

Gerade in der Qualifikation waren oft Balance, Geschicklichkeit und Ruhe im Parcours gefragt – der kleinste Fehler konnte das Aus für die Halbfinalqualifikation bedeuten. „Wer behält die Nerven?“

Jannis Oing: Konzentriert und taktisch

In den zwei Wochen vor dem Weltcup hatte Jannis im Studium noch einiges zu tun, sodass seine Wettkampfvorbereitung alles andere als gut aussah: Wenig Schlaf und noch weniger Zeit auf dem Bike. Trotzdem konnte er in der Qualifikation eine starke Performance zeigen. Er fuhr sehr konzentriert und taktisch, sodass er sich letztendlich als dritter in seiner Gruppe für das Halbfinale am Sonntag qualifizierte. Hier bekam er dann seine Wettkampfvorbereitung zu spüren: Die anstrengende Qualifikation saß ihm noch in den Knochen und gerade an den großen Hindernissen fehlte ihm die Kraft. Trotzdem fuhr er konzentriert und brachte einige gute Aktionen, sodass er letztendlich den 21. Platz belegte. Das Starterfeld war in dem Bereich extrem nah zusammen – für Platz 18 hätte ihm beispielsweise nur ein Punkt gefehlt. Somit ist der mit dem 21. Platz nicht ganz zufrieden, weiß aber woran er arbeiten muss und wird nun in den Semesterferien einiges aufholen.

Jannis beim Sprung auf einen Stein
Große und hohe Steine prägten die Sektionen in Vöcklabruck.

Wolfgang Wenzel: Trainingsrückstand durch DM-Organisation

Wolfgang war durch die extrem zeitaufwändige Organisation der Deutschen Meisterschaft und den damit verbundenen Trainingsrückstand noch nicht wieder auf seinem Level angekommen, weshalb es im Wettkampf nicht zu 100% funktionierte. Hinzu kam, dass er in der Qualifikation eine sehr starke Gruppe erwischte, in der unter anderem auch der 20″ Weltmeister Abel Mustieles eingeteilt war. Somit konnte er sich leider nicht für das Halbfinale qualifizieren.

Kai Lorenz überrascht

Kai Lorenz hatte sich vor einigen Wochen im Trainingslager auf Elba einen Bänderriss im Sprunggelenk und einen Kapselriss im Zeh zugezogen. Bei der Deutschen Meisterschaft vor zwei Wochen fuhr er noch mit Schmerzen und hat seitdem nicht mehr auf dem Rad gestanden. Erst in der Woche vor dem Worldcup entschied er sich für die Teilnahme. Hier konnte er dann überraschen: In der Qualifikation fuhr er sehr konzentriert, sodass er sich für das Halbfinale qualifizierte. Hier biss er dann noch einmal die Zähne zusammen und kämpfte sich durch die Sektionen. Durch das starke und sehr enge Starterfeld war es schwer, sich weit oben zu platzieren. Am Ende wurde Kai 24., was unter den Umständen ein super Resultat ist und für den Rest der Saison motiviert.

Kai nach der letzten Sektion
No pain – no gain! Kai verausgabte sich in der letzten Sektion komplett und gab noch einmal alles.

Celina Römmelt: Dichtes Starterfeld in der Damenklasse

Bei Celina in der Damen Klasse war ordentlich was los – das Starterfeld der Damen war wesentlich größer, als bei den letzten Weltcups. Für sie ging es direkt ins Halbfinale. In den schweren Sektionen kam sie besser zurecht als erwartet und brachte viele gute Aktionen, doch durch mangelnde Konzentration und Sicherheit verschenkte Sie einige Punkte. Auch bei den Damen ging es um jeden Punkt, sodass es am Ende Platz 16 für Celina wurde.

Somit ist uns der Auftakt in die internationale Saison insgesamt gut gelungen und wir freuen uns auf die nächsten Wettkämpfe!

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